Die Wolkenentschlüssler ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ 
                                                           
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DIE WOLKENTEILCHEN-BESCHLEUNIGER
Die Wissenschaftler:innen am Schweizer Forschungszentrum CERN versuchen, diese Unbekannte auszuräumen. Wie sie das schaffen wollen, hat Verena Ahne in der aktuellen Breitengrade-Geschichte aufgeschrieben.
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In unserer heutigen Newsletter-Reise begeben wir uns zuerst auf internationale Gewässer, dorthin, wo wir am deutlichsten sehen, was passiert, wenn sich die Wolkenzusammensetzung verändert. Dann reisen wir in die USA, wo es seit kurzem verboten ist, am Wetter herumzubasteln. Am Ende unserer Reise kommen wir in der Antarktis an, wo Pinguine ihren Teil dazu beitragen, die Folgen der Klimakrise abzumildern.
INTERNATIONALE GEWÄSSER
Dunkle Wolken
Für Jahrzehnte haben die Emissionen der Schifffahrt die Wolken etwas heller gemacht. Nachdem 2020 eine Regulierung von der Internationalen Schifffahrtsorganisation verabschiedet wurde, um die Abgase der Tanker stärker zu filtern, hatte das auch Auswirkungen auf die Wolken: Sie haben sich etwas abgedunkelt – mit gravierenden Folgen: Seither erwärmt sich die Erde laut einer Studie eines NASA-Wissenschaftlers um ein Viertelgrad schneller. Das Online-Medium Grist sieht sich den Abtausch von saubererer Luft gegen mehr Erderwärmung genauer an.
ZU GRIST
VEREINIGTE STAATEN VON AMERIKA
Regentanz verboten
In einem Schuppen im nordamerikanischen Salt Lake City steht eine Gruppe von Männern und kontrolliert das Wetter. Das hört sich nach einer Verschwörungstheorie an, aber in Utah wird dieses sogenannte ›Cloud Seeding‹ schon ein halbes Jahrhundert lang praktiziert. Aerosole werden aus Flugzeugen in die Wolken gesprüht, um so für Regen zu sorgen. Donald Trumps „Make America Healthy Again“-Bewegung hat sich nun aber auf den verschwörungstheoretischen Teil des ›Cloud Seeding‹ eingeschossen und will es verbieten. Das Undark Magazine stellt diese Form des Geo-Engineerings in den Kontext der Klimakrise.
 
ZU UNDARK MAGAZINE
ANTARKTIS
Wetterfrosch Pinguin
Guano ist ein schöneres Wort für Pinguin-Fäkalien. In der Antarktis können schon einmal ganze Landstriche damit zugepflastert sein. Das von diesen Fäkalien aufsteigende Ammoniak-Gas verursacht Wolkenbildung – und diese wiederum kühlen die Heimat der Pinguine. Das haben Forschende in einer Studie im renommierten Wissenschaftsmagazin Nature publiziert. Die Antarktis kann diese Kühlung gut gebrauchen: Sie erwärmt sich nämlich schneller als der globale Durchschnitt. Mongabay erzählt die Geschichte der Pinguine, die das Wetter beeinflussen.
ZU MONGABAY
 
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Herzliche Grüße
Paul Koren

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