Von Pinguinen, Pilzen und Frosch-Liebe ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ 
                                                           
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›VON EINER RATTE GEFRESSEN ZU WERDEN, IST KEIN SPAß‹
Der Darwinfink ist ausschließlich auf dieser Inselgruppe im Pazifik heimisch. Von Menschen eingeschleppte Ratten und Katzen töteten in den letzten Jahren fast den gesamten Nachwuchs des Vogels und verschlimmerten die Situation der ohnehin schon bedrohten Art. Deshalb sah sich der Nationalpark auf den Galápagos-Inseln zu einer drastischen Entscheidung gezwungen: Er ließ alle Ratten und Katzen vergiften und rettete so den Darwinfinken. Unsere Autorin Patricia Käfer-McAllister hat die Leiterin dieses Projekts interviewt, die US-österreichische Wissenschaftlerin Sonia Kleindorfer.
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Auf unserer Newsletter-Reise begleiten uns heute ebenfalls einige unkonventionelle Artschutz-Stories. Wir starten an der Südspitze von Chile mit Pinguinen, reisen weiter auf die andere Seite Afrikas bis nach Madagaskar zu unerforschten Pilzen und enden in den USA mit kleinen Fröschen. Viel Spaß!
CHILE
Des Kaisers neue Pinguine
Useless Bay, zu Deutsch nutzlose Bucht, ist heute gar nicht so nutzlos wie ihre Namensgeber im 19. Jahrhundert dachten. Hier befindet sich nämlich die einzige Kaiserpinguin-Kolonie auf dem Festland. Normalerweise siedeln sich die flugunfähigen Vögel auf Inseln etwas nördlich der Antarktis an, doch dank einer ehemaligen Kindergärtnerin haben sie auch in Chile einen sicheren Hafen gefunden. Im Reservat von Cecilia Durán Gafo leben jetzt fast 200 Kaiserpinguine. Sie ist damit Teil einer globalen Bewegung von ca. 15.000 privatgeführten Schutzgebieten. Doch bis sich die Population wirklich stabilisieren konnte, dauerte es fast 30 Jahre. Mehr über Duráns turbulente Geschichte inklusive einer Pinguinentführung nach Japan erfahrt ihr beim Guardian.
ZU THE GUARDIAN
MADAGASKAR
No Fungi, No Future
Sie kommen in allen Größen und Farben vor, sehen aus wie ein löchriger weißer Regenschirm oder sogar wie eine Sonnenblume. Ohne Pilze gäbe es kein Leben auf der Erde, meint Madagaskars erste Mykologin Anna Ralaiveloarisoa. Fungi wurden im Artenschutz die letzten zwanzig Jahre lang gegenüber Flora und Fauna vernachlässigt. Dabei ernähren sie rund 90 Prozent der Pflanzen an Land und speichern 36 Prozent des jährlich ausgestoßenen CO2 in ihrem Wurzelgeflecht. In Afrika ändert sich das nun langsam: Eine neue Generation von Wissenschaftler:innen nimmt sich der Forschungslücke an, doch sie haben mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Mehr dazu beim Guardian.
ZU THE GUARDIAN
VEREINIGTE STAATEN VON AMERIKA
Alte Frosch-Liebe neu entfacht
Jahrelang war das größte Problem einiger Forscher:innen in Mississippi, dass acht Zentimeter große Frösche keinen Sex haben wollten. Bis 2002 schrumpfte der natürliche Lebensraum der Gopherfrösche durch menschliche Aktivitäten immer weiter, bis irgendwann nur mehr weniger als hundert Exemplare existierten. Als diese auch noch von einem Parasiten attackiert wurden, holten Biologen die kleinen Amphibien in den Zoo. Damit waren die vom Aussterben bedrohten Frösche zwar in Sicherheit, aber noch lange nicht gerettet. Denn ihre Froschleben sind kurz und sie wollten sich einfach nicht vermehren. Die New York Times nimmt uns mit auf ein Rennen gegen die Zeit und in die Feinheiten des Frosch-Sexlebens.
ZU THE NEW YORK TIMES
 
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Herzliche Grüße
Paul Koren

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