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| Liebe Leserinnen, liebe Leser!
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| Seit meine erste Breitengrade-Geschichte in deinem Postfach gelandet ist, haben wir viele kleine Reisen miteinander unternommen. Sowohl hier im Newsletter als auch draußen in der Welt (wobei jene zu den weißen Flecken der Mobilitätswende bis auf einen Tiroler Berg zugegeben doch etwas größer ausgefallen ist). Nach zweieinhalb Jahren ist es für mich nun allerdings Zeit umzusteigen – es war schön mit dir!
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| Breitengrade gibt es natürlich weiterhin und du bekommst wie gewohnt monatlich die aktuelle Geschichte ohne Paywall und vor allen anderen zugeschickt. Die Klimakrise ist die drängendste Herausforderung unserer Zeit, und es ist wichtig, dass jemand die Geschichten erzählt, die sie hervorbringt. Umso wichtiger ist, dass seriöse Medien – wie DATUM – diesen Geschichten dauerhaft Platz bieten. Denn in sogenannten Alternativmedien, in denen sich Verschwörungstheorien, Des- und Falschinformationen tummeln, wird die Klimakrise zu einem immer beliebteren Thema.
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| Die eingeschworene Gruppe der Corona-Maßnahmen-Gegner (CMG) ist der neueste Markt, den die Händler des Zweifels für sich entdeckt haben. Während der Pandemie hat sich eine eng vernetzte Szene aus Influencern, Pseudo-Experten und Alternativmedien wie dem rechtsextremen Online-Kanal AUF1 gebildet. Die Reichweite und Mobilisierungskraft dieses Netzwerks machen sich inzwischen auch Organisationen wie das deutsche „Institut für Klima und Energie“, kurz EIKE, zunutze. 2025 lag der Schwerpunkt des bekannten Klimaleugner-Vereins auf der Zusammenarbeit mit diesen Medien.
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| Wenn dir dieser Newsletter weitergeleitet wurde, kannst du ihn hier kostenlos abonnieren. Die nächste Ausgabe erscheint am 30. September.
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| Die CMG-Szene mobilisiert zunehmend gegen Klimaschutz, die Erderwärmung halten ihre Akteure für ebenso harmlos wie das Covid-Virus. Ihr Netzwerk reicht weit über Telegram-Gruppen und Youtube-Kanäle hinaus: Verbindungen führen zu rechten Thinktanks und Parteien wie FPÖ oder AfD. Eine ihrer prominentesten Stimmen sitzt am Kärntner Ossiacher See.
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| Morgen erscheint die neue DATUM-Ausgabe. Die Breitengrade-Geschichte kannst du hier schon vorab lesen.
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Zum Schluss nochmal ein großes Dankeschön an dich dafür, dass du DATUM Breitengrade abonniert hast, bis zum Ende durchliest und weiterempfiehlst. Ich hoffe, dass du dem Newsletter auch künftig als Leser:in erhalten bleibst. Vielen Dank für deine Unterstützung!
Wenn du diesem Newsletterprojekt ein wenig helfen möchtest, kannst du das in nur zehn Sekunden tun. Diese Empfehlungs-Mail kannst du direkt an deine Freund:innen weiterleiten. Danke!
Nach dem Danke noch eine letzte Bitte: Journalismus, der bleibt, kostet Geld. Falls du die Arbeit von DATUM und damit auch Breitengrade finanziell unterstützen willst, tust du das am besten mit einem Jahresabo.
Was hältst du von Breitengrade? Hast du Verbesserungsvorschläge? Oder gibt es Themen, über die du gerne mehr lesen würdest? Schreib uns gerne an breitengrade@datum.at. Unser nächster Newsletter erscheint am 30. September.
Herzliche Grüße
Paul Koren
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